Der Jüdische Verlag wurde Ende 1901 von Martin Buber, Chaim Weizmann, Ephraim Moses Lilien, Berthold Feiwel und Davis Trietsch gegründet. In seinem „leitenden Comité“ waren Buber, Feiwel, Lilien und Alfred Nossig.1 Als erste Publikation erschien 1902 der Jüdische Almanach.
1902
- Jüdischer Almanach. Vorwort von Berthold Feiwel. Digitalisat (Teilweise veränderte Neuauflage 1904)
1903
- Martin Buber (Hrsg.), Juedische Kunst.
- Berthold Feiwel (Hrsg.), Junge Harfen. Eine Sammlung jungjüdischer Gedichte.
- Die Judenmassacres in Kischinew. Digitalisat (Universitätsbibliothek Frankfurt am Main), Digitalisat (University of Toronto Library)
1904
- Heinrich York-Steiner, Der Talmudbauer unterwegs. Erzaehlungen.
- Alfred Nossig, Das jüdische Kolonisationsprogramm.
1911
- Heinrich Loewe, Die Sprache der Juden. Online
1912
- Schalom Asch, Im Lande der Väter. Bilder und Dichtungen aus Palästina.
- Heinrich Loewe, Die Juden in der katholischen Legende. Digitalisat
1914
- Schalom Asch, Kleine Geschichten aus der Bibel.
Palästina
Seit Januar 1902 gab der Jüdische Verlag Palästina als „Zeitschrift für die culturelle und wirtschaftliche Erschliessung des Landes“ heraus. Herausgeber waren Alfred Nossig und Davis Trietsch. Den Titelkopf zeichnete Lilien. Auch der zweite Jahrgang erschien im Jüdischen Verlag. Der dritte Jahrgang ist nicht erhalten.
An dem vierten Jahrgang erschien die Zeitschrift. Die Zeitschrift erschien bis 1938.
Links
- Jüdischer Verlag, Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia.
- Palästina, Digitalisat der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main.