Elisarion

Bei seinem Abstecher ins Tessin 1933 besuchte Fidus wahrscheinlich Santuario d’Arte Elisarion von Elisàr von Kupffer in Minusio bei Locarno.

Antje von Graevenitz bemerkt in einer Fussnote (S. 97, Anm. 103) zu ihrem Beitrag „Hütten und Tempel: Zur Mission der Selbstbestimmung“ im Katalogbuch Monte Verità. Berg der Wahrheit von Harald Szeemann, dass Fidus zusammen mit seiner Frau Elsbet und Gertrud Prellwitz Anfang der 1930er Jahre das Santuario d’Arte Elisarion besucht habe, wie Einträge ins Gästebuch belegen würden. Auf Nachfrage antwortete der Kurator des Centro Elisarion leider, dass das Gästebuch verschwunden sei, und er keine Ahnung habe, wo es sein könnte. Möglichwerweise wurde der Gästebucheintrag oder ein Teil davon in der Ausgabe 1927-1937 der Broschüre des Santuario mit begeisterten Stimmen von Besuchern und Besucherinnen verwendet, wo Fidus zitiert wird: „Schon das erste Schauen hier hat mich frohgemacht.“

Elisarion, Hymnen der Heiligen Burg.

Elisarion, Hymnen der Heiligen Burg.

Sicher ist jedenfalls, dass Gertrud Prellwitz ein von Elisàr von Kupffer signiertes Exemplar seiner Schrift Hymnen der Heiligen Burg besass.1 Aus der Widmung lässt sich schliessen, dass er es anlässlich ihres Besuchs zueignete:

Nur […] aufwärts zum Sieg des Lichtes!
Gertrud Prellwitz der Dichterin
zur herzlichen Erinnerung
an
Elisarion

Sanctuarium Artis Elisarion
So [?] / 2. Juni 1932 / Heiliger Berg,
Locarno

Literatur

  • Eduard von Mayer, „Klarismus“, in: Neue Wege, 10. Jahrg., 1916, Nr. 11, S. 535-536. Online
  • Eduard von Meyer, „Eutheismus und Eudemokratie“, in: Die Schweiz, 24. Jahrg., 1920, S. 147-150. Online
  1. Archiv der deutschen Jugendbewegung, AdJb, N 38, 437. []

Letzte Änderung: 14. Januar 2026.