Lindtner war Arzt und Besitzer des Sanatoriums Bismarckhöhe in Finkenwalde (heute Zdroje) bei Stettin, damals Hauptstadt der preussischen Provinz Pommern. Dieses leitete er von Mai 1898 bis zu seinem Lebensende, mit einer Unterbrechung zwischen 1905 und 1909. In dieser Zeit war er leitender Arzt des Sanatoriums Gossmann in Kassel-Wilhelmshöhe.
Seine Frau, seine Mutter oder eine Schwester verfasste das Reform-Kochbuch. Enthaltend die in Dr. Lindtner’s Sanatorium Finkenwalde bei Stettin gereichten Speisen (Königsberg, Ostpreussische Druckerei und Verlagsanstalt 1903).
Lindtner war Mitglied der Thesosophischen Gesellschaft bzw. der Antroposophischen Gesellschaft. Zwölf Vorträge, die Rudolf Steiner 1909, 1910 und 1911 in Berlin gehalten hat, sind nach seiner Nachschrift veröffentlicht worden.1
Dokumente
- Korrespondenz an Gertrud Prellwitz im Archiv der deutschen Jugendbewegung, AdJb, N 38, 289. Online.
Links
- Paul Leopold Lindtner, Eintrag auf der Website der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e. V.
- Nieistniejace sanatorium Bismarckhöhe, Beitrag von Pawel Ziatek auf der Website Szczecin Znany i Historyczny.
Bild: Szczecin Znany i Historyczny.
