In der Berlinischen Galerie befinden sich verschiedene Zeichnungen für einen Atelier-Anbau in Amden. Sie belegen, dass Fidus womöglich daran dachte, sich in der Schweiz niederzulassen oder zumindest längere Zeit dort zu bleiben.
Eine Zeichnung datiert mit Dezember 1903 zeigt ein Holzhaus auf einer Steinfundament. Die Dachkunstruktion verwendet gekreuzte Giebel, wie sie aus Norddeutschland, Niedersachsen und Skandinavien bekannt sind. Diese finden sich schon bei Atelier-Zeichnungen von Fidus aus dem Jahre 1898. Wie oft hat er hier eine einmal gefasste Idee weiterentwickelt. Eine Fassade, wahrscheinlich diejenige, die nach Süden gerichtet gewesen wäre, zeigt eine grosse Fensterfront.
Der Planskizze ist zu entnehmen, dass der Atelier-Anbau, bei dem es sich genau genommen nicht um einen Anbau, sondern ein freistehendes Atelier gehandelt hätte, das einen grossen Raum für Malerei, einen Raum für Bildhauerei, eine Werkstatt mit einer Drehbank und ein Fotolabor umfasst hätte.