Emil Simonson

Emil Simonson (gest. 15. Juli 1938 in Tel Aviv1) war Arzt und Publizist.

Ephraim Moses Lilien zeichnete 1901 ein Exlibris für Simonson.

Simonson war im jüdischen Komitee des Daniel-Bunds.

Ein Nachruf in der Jüdischen Rundschau charakterisierte ihn: „Im bürgerlichen Leben und in der medizinischen Wissenschaft spielte er die Rolle eines Eigenbrötlers. Sie brachte ihm wohl innere Befriedigung, äußerlich jedoch manche Enttäuschung… Er war ein Gegner der sogen. Schulmedizin und strenggläubiger Vegetarier. Jahrzehnte lang, bis ans Ende, lebte er in fast asketischer Weise nach den Regeln seiner hygienischen Moral.“2

Veröffentlichungen

  • „Hebraeisch nach der Berlitz-Methode“, in: Ost und West, 1. Jahrg., Dezember 1901, Heft 12, Sp. 941-946. Online
  • „Der Lebensquell. Ein Märchen für Grosse“, in: Ost und West, 3. Jahrg., Januar 1903, Heft 2, Sp. 135-238. Online
  • „Der neue Indianer“, in: Jüdische Rundschau, 8. Jahrg., 7. August 1903, Nr. 32, S. 329-330. Online
  • Sokrates. Nr. 8, S. 71. Online

  1. Todesanzeige, in: Jüdischer Rundschau, 43. Jahrg., 29. Juli 1938, Nr. 60, S. 8, Online. []
  2. Dr. Emil Simonson, in: Jüdische Rundschau, 9. August 1938. []

Letzte Änderung: 2. August 2026.